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"Die Transfersicherung ist der Knackpunkt"

17.11.2008

Seit 2005 hat die Telekom Tochter T-Com ein innovatives Konzept zur Führungskräfteentwicklung implementiert mit dem Ziel, die Qualifizierung der Führungskräfte noch deutlicher an den Erfordernissen der mittel- und langfristigen Unternehmensentwicklung anzupassen!

Schon mit dem Begriff Führungswerkstatt soll es deutlich werden. Es geht um praktische Anwendung von Führungswerkzeugen und -instrumenten und darum, die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen.

Ein Interview mit Karl Nitzge, Experte für Qualifizierungsmanagement bei der Deutschen Telekom AG.


Sie haben die T-Com Führungswerkstatt aus der Taufe gehoben. Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Ansatz?
Eine gelungene Qualifizierung muss atmen können. Indem wir klare Rahmenbedingungen und Zielsetzungen vorgeben, den Rest jedoch den Beteiligten überlassen, sorgen wir für eine hohe Passgenauigkeit – und damit für einen maximalen Lerntransfer. Dieser wird von den Teilnehmern
sehr konkret erlebt, das bestätigen auch die zuständigen Vorgesetzten. Die unmittelbaren Führungskräfte sind stärker in den gesamten Prozess der Fortbildung eingebunden: Sie halten die Ergebnisse nach und bestimmen
konkret, was es gebracht hat.

Die eingesetzten Arbeitsformen
sind Standards. Was ist das Besondere an diesem Design?
Mit der Führungswerkstatt gehen wir einen ganz neuen Weg.
Wir wählen Inhalte engpassorientiert aus und richten ihre Bearbeitung direkt an den Bedürfnissen
des Arbeitsplatzes der beteiligten Führungskraft aus. So entsteht ein individuelles Qualifizierungsdesign mit einem Zeithorizont von
16 Tagen. Lernziele werden griffig-konkret und nicht theoretischglobal festgelegt. Unser Motto heißt „Voneinander miteinander lernen“. In diesem Sinn begreifen wir ein Seminar nicht als Einzelmaßnahme zur Schulung, sondern als Qualifizierungsprozess.

Sie setzen auf die Akzeptanz
und Eigeninitiative der Teilnehmer. Wie reagieren die Beteiligten auf dieses neue Konzept?
Nach einer Phase der Zurückhaltung nehmen sie ihre Verantwortung im Prozess an, von da an mündet das meistens in Begeisterung. Die Teilnehmer merken, dass sie alltagstauglich für sich und ihre Aufgabe lernen. Sie können mitgestalten und so direkt profitieren.

(Das Interview führte Christian Vordemfelde vom Janus-Team in Aying.)


Sie haben Fragen zum Thema Führungswerkstatt?


Mehr Informationen zur Führungswerkstatt erhalten Sie bei Herrn Tobias Wunsch,  
tobias.wunsch@topbusinessag.com
oder unter Tel. 040-460795-0


 

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