Vor der Trennung ins Training!
Die betriebsbedingte Kündigung ist längst keine Seltenheit mehr. Und trotz Konjunkturprogrammen, Kurzarbeit u.ä. werden auch jetzt in vielen Unternehmen wieder die Führungskräfte mit Situationen konfrontiert, auf die sie selten vorbereitet werden - das Trennungsgespräch.
Doch auch wenn diese "Lösung" tatsächlich der letzte Weg sein mag, gehen dabei zwangsläufig auch immer Werte verloren. Oder kommt es vielleicht doch auf die Art und Weise der Trennung an? Gibt es die "faire Kündigung" überhaupt?
Abschied mit Anstand
Oft fühlen sich Führungskräfte überfordert, wenn sie ein Trennungsgespräch führen sollen. Doch wer professionell vorgeht und sich angemessen vorbereitet, kann eigene Unsicherheiten abbauen und das Gespräch effizient und sicher führen.
Aber wie? Führungskräfte sind auch nur Menschen, und Menschen haben Angst. Z.B. Angst davor, wenn es auf die Gefühlsebene geht und logische Argumente nicht mehr greifen. Wie schön wäre es, wenn man sagen könnte: "Nun sehen Sie die Sache doch mal positiv..." Geht aber nicht. Nichts kann in einer solchen Situation den Mitarbeiter dazu bringen, Vorteile für sich zu sehen, also versuchen Sie es erst gar nicht. Was aber dann tun, wenn der Mitarbeiter Gefühle zeigt?
Nicht weniger schwierig aber leichter vorzubereiten sind da schon die rechtlichen Aspekte einer Kündigung. und dennoch, so manches unbedachte Wort hat schon öfters eine Kündigung unwirksam gemacht.
In Summe bedeutet das, wer nicht professionell und sensibel vorgeht, bringt dann nicht nur den „Gekündigten“ gegen sich auf, sondern demotiviert auch die verbleibenden und wichtigen Mitarbeiter und schädigt das Image des Unternehmens.
Wer als Führungskraft in ein Trennungsgespräch geht, sollte sich daher gut vorbereiten, um langfristige Schäden für die Firma und/oder die Belegschaft abzuwenden. Im Zeichen des perspektivischen Fachkräftemangels kann es notwendig sein - trotz aktueller Krise - Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen müssen, evtl. schon im Trennungsgespräch die Option zu eröffnen, bei verbesserter wirtschaftlicher Situation, gerne ins Unternehmen zurückkehren zu können. Und dies unter genauer Kenntnis der arbeitsrechtlichen Bedingungen. Alles in Allem eine höchst schwierige, kommunikative Situation.
Trennungsgespräche vorbereiten und führen
In unserem Seminar werden wir Sie daher nicht nur auf die emotionale Lage, sondern auf arbeitsrechtliche Aspekte vorbereiten. Dabei bieten wir unser Training bewußt mit einem professionellen Schauspieler als "gekündigtem" Gesprächspartner an, um eine realitätsnahe Situation abzubilden!
Die Inhalte sind:
- Situationsanalyse
- arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen
- individueller und unternehmerischer Ausgangssituation
- Prozessstruktur und Beteiligter
- Probleme in der psychischen Stresssituation – für beide Seiten
- Konstruktiver Umgang mit der eigenen „bad guy“ Rolle und deren Verhaltensmustern
- Umgang mit den eigenen inneren Widerständen, Ethik und Emotionen
- Klassische psychische Reaktionsphasen der Mitarbeiter auf Kündigungen
- Bewusstes Gestalten der Trennungsgesprächssituation
- Aufbau und Phasen von Trennungsgesprächen
- Bewährte Gesprächsführungsmethoden und -techniken
- Sichtweisen und typische Reaktionen der verbleibenden Mitarbeiter
- Deeskalationsstrategien in Trennungssituationen
- Motivation zu Kontakt und Rückkehr
Sie haben Fragen zum Seminar Trennungsgespräche führen?
Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an
Tobias Wunsch
Tel. 040 460795-33
tobias.wunsch@topbusinessag.com
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